Unschuld in der SZ - Die reine Unschuld? Eine persönliche Anmerkung

Januar 15th, 2008

von Dr. med. Ingolf Hosbach, Bochum

Eines muß man Prof. Unschuld sicher zu Gute halten: er provoziert immer mal gern. Unvergessen ist sein damaliger Auftritt auf dem TCM-Kongreß Rothenburg, als er während seines Kongreßbeitrages zur Vorstellung seines damals neu erschienenen Buches Was ist Medizin? Westliche und östliche Wege der Heilkunst Passagen vorlas, die, wie es eine Zuhörerin betitelte, die “faschistoiden” Wurzeln der TCM beschrieben (gemeint waren die neo-konfuzianischen Einflüsse der Tang-Zeit). Ich habe mich schon damals gefragt, warum Unschuld genau die Passagen vorlas, von denen zu erwarten war, dass sie der doch eher taoistisch ausgerichteten Zuhörerschaft mißfallen würden. So wurde erst auf Nachfrage eingeräumt, dass die Chinesische Medizin noch andere, z.B. taoistische Wurzeln habe. Wie passt der Autor des kongenialen Grundlagenwerkes “Medizin in China - Eine Ideengeschichte”, gefeierter Übersetzer des “Huangdi Neijing Suwen” ins Englische, Beisitzer diverser Wissenschaftsräte von renommierten Ausbildungsstätten etc. (siehe http://www.igm.med.lmu.de/mitarbeiter/unschuld.html) zu dem Mann, der sich seinerzeit von der NPA vor den Karren der “In-acht-Stunden-machen-wir-Sie-zum-vollwertigen-Akupunkteur”-Kurse spannen ließ. Der sich von der NPA zitieren läßt, die TCM beruhe im Wesentlichen auf einer Schamanen- und Dämonenmedizin (was ja prinzipiell nicht falsch, aber doch etwas kurz gegriffen und im Zusammanhang mit der NPA durchaus zu Mißverständnissen Anlass gebend ist). Wie passt das zusammen? Ist er ein Historiker, der sich gern zwischen die Stühle setzt? Oder ein Sinologe, der sich nach sicher jahrelanger und mühsamer Arbeit an staubigen chinesischen Volanten nun im Besitz der einzig wahren Wahrheit wähnt? Oder ein C4-Professor mit Publicity-Verlustängsten kurz vor der Emeritierung? Oder einfach ein notorischer Polarisateur?

Eine neue Facette in diesem Rätselraten brachte kürzlich der Artikel “Fernöstliche Heilmischung” in der Süddeutschen Zeitung vom 15.12.2007. Da werden “namhafteste chinesische Autoren”, ein Slapstick-Film von 1921 und marxistische Denker bemüht, die TCM unter anderem einen “‘jahrtausendealten Misthaufen’” zu nennen. Da wird der Eindruck erweckt, die TCM sei eine komplette Neuerfindung dunkelster Tage des Maoismus und die TCM-Propagierung eine Machenschaft der kommunistischen Diktatoren in Peking. Desweiteren habe man die TCM um ihre dem Kommunismus gefährlich erscheinenden Teile kastriert und dumbe Westler ohne chinesische Sprachkenntnisse spielten sich nun zu den neuen Gurus dieser Medizin auf. Nun entdecken angeblich die enttäuschten TCM-Jünger in China die Wahrheit hinter dieser TCM-Verschwörung und die chinesischen Rädelsführer seien emsig bemüht, diesen Coup zur systematischen Verdummung der westlichen Welt aufrecht zu erhalten. Zitat: “Aus chinesischer Sicht ist es jedoch akzeptabel, wenn in der westlichen Welt ein Teil der Intelligenz sich aus der Fortentwicklung moderner Technologie verabschiedet und somit die Position des Westens schwächt. So haben die Behörden in China die Initiative ergriffen um gegenzusteuern.” Alles klar? Das Sahnehäubchen auf dem Artikel ist zum Schluß die Aufforderung, die Homöopathie als “Traditionelle Deutsche Medizin” und eigentlich älteres Medizinsystem der TCM vorzuziehen. Frei nach dem Motto: Wenn wir uns schon verdummen, dann machen wir das selbst! Aus der Qintessenz des Artikels heraus wird verständlich, warum Unschuld in einem Leserkommentar schon auf den Gehaltslisten der Pharmaindustrie gesehen wird, was ich aber mal nicht hoffen will.

Wer auch nur oberflächliche Erfahrung mit Medien hat, weiß, dass man Dinge überspitzt formulieren sollte, damit überhaupt etwas beim Leser hängen bleibt. Unschuld hat mit diesem Artikel das Kunststück fertig gebracht, eine akademische Diskussion (die alles andere als neu ist) pointiert und lesenswert für ein Massenpublikum aufzubereiten. Doch schießt er bei diesem Unterfangen weit über das Ziel hinaus: Er stellt sich selbst als äußerst fragwürdig dar und bringt trotzdem die Chinesische Medizin in Deutschland in erheblichen Mißkredit (tägliche Auflage der SZ Q1/07 ca. 444.000 Exemplare). Als Professor für Medizingeschichte braucht man sich keine Gedanken machen um das Vertrauen von Patienten und die wirtschaftliche Existenz einiger Hundert Praxen für Chinesische Medizin. Wozu auch? Was zählt, ist der publizistische Erfolg!

Dabei ist das westlich-rationale wissenschaftliche Rüstzeug für die oben genannten Behauptungen dürftig und historisch meist aus dem Zusammenhang gerissen. Die “namhaftesten chinesischen Autoren” erweisen sich als die Literaten Lu Xun (1881-1936) und Ba Jin (1904-2005), welche in der Tat wichtige Autoren der chinesischen Literatur, aber nicht wissenschaftliche Kapazitäten darstellen. Ihr prinzipiell richtiger anti-traditionalistischer literarischer Ansatz nach Fall der Qing-Dynastie und Aufbau der Republik bzw. ihr Unmut über das spätere Regime Chiang Kai-Sheks garantieren noch lange nicht für die Richtigkeit der Aussagen, wenn es um die Behandlung beispielsweise chronischer Erkrankungen durch die Chinesische Medizin geht. Die bei der damaligen Sterblichkeit höhere Bedeutung der Behandlung akuter Erkrankungen (Infektionskrankheiten, Verletzungen etc.) hat aus damaliger kritischer Sicht sicherlich für eine relative Überlegenheit der westlichen Medizin (v.a. Chirurgie) gesprochen. Doch wer würde heute noch ernsthaft von einer Überlegenheit des Sozialismus sprechen, nur weil ein junger Berthold Brecht mal dieser Meinung war? (Vgl. Berthold Brecht nach dem 17.Juni 1953) Das wissenschaftliche Gewicht von Slapstick-Filmen und ansonsten unbedeutender Marxisten will ich gar nicht näher beleuchten. Es spricht für sich selbst.

Aber Unschuld wäre nicht Unschuld, wenn nicht ein wahrer Kern hinter einem Teil seiner Ausführungen stecken würde. Die TCM ist ohne Zweifel ein staatlich gefordertes und gefördertes Kunstprodukt: “Die Chinesische Medizin zu verachten, das ist nicht richtig. Zu behaupten, die Chinesische Medizin sei in allen Bereichen gut, oder sehr gut, ist auch falsch. Man muß die Chinesische und die Westliche Medizin vereinen” (Mao Zedong 1953). Es ist ebenso richtig, dass es bei dem Zurechtbiegen der Klassischen Chinesischen Medizin zur TCM einige gravierende Fehlentwicklungen und -entscheidungen gegeben hat. Extremstes Beispiel ist sicherlich in den 1950er Jahren die fatale Einführung von Aristolochia manshurensis als mu tong anstatt der bis dahin genutzten Clematis-Arten (siehe Zhu). Richtig ist auch die Fragwürdigkeit einiger, v.a. englisch-sprachiger Autoren, die Bücher in einer derartigen Frequenz publizieren, dass man sich fragt, ob sie in den letzten Jahren überhaupt noch einen Patienten zu Gesicht bekommen haben. Nicht richtig ist aber, dass fehlende chinesische Sprachkenntnisse automatisch schlechte oder oberflächliche Lehrbücher bedeuten (Warum würde dann ein deutscher Akupunktur-Atlas auf Chinesisch veröffentlicht werden sollen?). Ebenso wenig entspricht es den Tatsachen, dass die internationale und deutsche CM-Szene nicht hervorragende Autoren mit chinesischen Sprachkenntnissen aufweisen könnte (Ted Kaptschuk, Dan Bensky, Steven Clavey, Volker Scheid, Gunter Neeb, Dominique Hertzer u.v.a.m.). Die sicherlich wünschenswerte Forderung nach sinologisch fundiert ausgebildeten TCM-Praktizierenden und -Lehrerenden ist so realistisch wie die Forderung nach BAFöG-Unterstützung und Studiengebührenbefreiung für das Sinologie-Zweitstudium von Medizinstudenten. Aber diese Forderung erhebt Herr Professor natürlich gar nicht erst. Die Marxisten führt man lieber im Munde, wenn es darum geht, die TCM abzuwatschen, nicht aber bei der Bildungspolitik…

Was will aber nun Unschuld? Zurück zu einer Klassischen Chinesischen Medizin ohne westliche Einflüsse? Wo aber dann die Grenze setzen? Vor Maos Gleichschaltung in den 1950er Jahren? Aber bereits Chiang Kai-Shek wollte die Chinesische Medizin reformieren (1935 Gründung der Zentral-Universität für Chinesische Medizin, 1936 Verordnung über Chinesische Medizin) nachdem ein Gesetzesentwurf für ein Verbot 1926 an landesweiten Streiks(!) scheiterte. Ein ähnlicher Versuch war schon 1912 unter dem chinesischen Republikgründer Sun Yat-sen gescheitert. Ist dann das Ende der letzten kaiserlichen Dynastie (Qing-Dynastie 1645-1911) die magische Deadline? Doch dagegen sprechen viele die westliche mit der Chinesischen Medizin vereinende Werke aus dem 19. Jahrhundert: z.B. Tang Zonghai (1862-1918), 1882: “zhongxi huitong yishu wuzhong” (Fünf medizinische Werke über die Verbindung traditioneller chinesischer und westlicher Medizin), Zhu Peiwen, 1892: “huayang zangxiang yuezuan” (Die Kombination chinesischer und westlicher anatomischer Illustrationen), Zhang Zhenjun (1860-1933), 1889: “lizheng anmo yaoshu” (Revidierte Standards für Massagemanipulationen). Und 1881 eröffnet in Tianjin die erste chinesische Ausbildungsstätte für westliche Medizin. Nehmen wir dann die Zeit vor den Opiumkriegen, also vor 1839? Dagegen spricht, dass 1827 die erste westliche Arztpraxis in China eröffnet wurde und 1834 die erste westliche Klinik in China durch Dr. Peter Parker (1804-1888) in Kanton. So verwundert es nicht, dass 1830 Wang Qinren (1768-1831) im Jahr vor seinem Tod die verbotenen Leichenuntersuchungen für die chinesische Fachwelt veröffentlicht (”yilin gaicuo” (Fehlerkorrektur für Medizinische Kreise)). Und 1822 wird auf Geheiß des Kaisers Daogang (1782-1850) die Abteilung für Akupunktur und Moxibustion des Kaiserlichen Medizinamtes geschlossen (was möglicherweise zur Senkung der durchschnittlichen Lebenserwartung chinesischer Qing-Kaiser von 59 auf 38 Jahre geführt haben könnte). Wann man auch immer die Grenze ziehen möchte, es gibt immer ein Ereignis, welches mit (äußeren) Einflüssen die Chinesische Medizin veränderte (z.B. diverse Gleichschaltungen mit Bücherverbrennungen in der Chinesischen Medizin, die Einflüsse der buddhistischen Medizin z.B. auf die Tuina).

Die gegensätzliche Frage ist doch vielmehr: Ist eine scholastische, verkrustete Medizin wünschenswert, die sich nur auf einige wenige Alt-Werke beruft? Jahrhunderte kluger chinesischer Köpfe aussperren? Unsere eigene Medizingeschichte sagt uns, dass dies falsch wäre. Eine kritisch-freundschaftliche Auseinandersetzung mit den teilweise untereinander konträren Meinungen unserer chinesischen Kollegen, gemeinsame Kongresse, die zunehmenden Übersetzungen chinesischer Werke ins Deutsche und Englische, unermüdliches Weiterbilden und eigene Forschungen werden uns weiterbringen. Wenn wir die Chinesische Medizin zu irgendeinem Zeitpunkt einfrieren, wird es eine tote Medizin sein.

Übrigends: Eine Frage sollte sich jeder Einzelne beantworten: Ab welchen Zeitpunkt der chinesischen Medizingeschichte geht man GANZ BESONDERS VORSICHTIG mit Neuerungen in der Chinesischen Medizin um? Dabei sind Kenntnisse in der Chinesischen Medizingeschichte sehr hilfreich. Ich stütze mich dabei u.a. auf ein vergriffenes Buch von 1980. Das hat ein damals noch junger Autor namens Unschuld geschrieben: “Medizin in China - Eine Ideengeschichte”. Sehr empfehlenswert. Weit besser als das, was man heute so lesen muss…

Wo setze ich meine eigene Vorsichts-Grenze in der Chinesischen Medizingeschichte? Die Antwort ist “1911″. Und das sage ich auch meinen Patienten, wenn die es wissen wollen: http://klassische-chinesische-medizin.de

Ihr Dr. I. Hosbach

P.S.: Bitte beachten Sie auch die Diskussionsforen unter: http://de.groups.yahoo.com/group/tcm-deutsch/

Wunder gibt es immer wieder…

Januar 4th, 2008

Die Auswertungen der Cochrane Datenbank sind nicht gerade berühmt für ihre Offenheit und Ausgewogenheit gegenüber alternativen Heilverfahren im Allgemeinen und der Chinesischen Medizin im Besonderen. Dort zählen im Wesentlichen nur biomathematische Größen wie Fallzahl, Signifikanz, Studienpower, Verblindung und Randomisierung. Studien werden anhand dieser und weiterer ähnlicher Parameter kategorisiert und miteinander verglichen. Da zählt die Größe der Studie in der Regel immer mehr als die therapeutische Qualifizierung der Therapeuten. Insbesondere bei nicht-standardisierbaren Therapiefaktoren wie dem Geschick eines Akupunkteurs oder der intelligenten Auswahl eines Kräutertherapeuten versagten die biomathematischen Werkzeuge regelmäßig. Im Zweifelsfall wurden weitere Studien gefordert, wenn die Studienvergleiche und Metanalysen nicht der Lehrmeinung entsprachen. Die Masse macht es eben. Und was nicht sein kann, das ist eben nicht… Es wird das hohe Lied vom Goldenen Kalb, äh, dem Goldstandard „randomisierte kontrollierte Doppelblindstudie“ angestimmt.
Um so mehr verwundert ein Mitte Oktober 2007 veröffentlichtes Review über die Behandlung der Dysmenorrhoe (krampfartige Menstruationsbeschwerden) einer australischen Forschergruppe (Zhu et al., Cochrane Database Syst Rev. 2007 Oct 17;(4):CD005288). Sie verglichen 39 Studien (ausnahmslos randomisierte, kontrollierte Studien) an 3475 Frauen miteinander, die die Menstruationsbeschwerden mit Medikamenten (NSAIDs, orale Kontrazeptiva), Wärmeapplikationen, Akupunktur oder chinesischen Kräutern behandelt haben bzw. in entsprechenden Vergleichsgruppen Placebo einsetzten. Dabei war die Chinesische Phytotherapie nicht nur am effektivsten in der Behandlung der akuten Schmerzen, sondern sie verhinderte als einziges Therapieverfahren auch das Neuauftreten der Beschwerden über mehr als 3 Monate.
Diese Ergebnisse sind um so bedeutender, da es sich hier um einen Massenmarkt handelt: Ungefähr die Hälfte aller Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter klagen über Dysmenorrhoe. Bei Teenagern sind es sogar 60-85%. Die kumulativen gesellschaftlichen Auswirkungen sollten aufgrund von wiederholten Fehlzeiten in Beruf und Schule enorm sein. Dabei hat die Schulmedizin trotz jahrzehntelanger und millionenschwerer High-Tech-Forschung immer noch keine definitive Antwort auf die Frage nach der Ursache der Beschwerden. Vermutet wird ein Ungleichgewicht ovarialer Hormone. Warum so ein Ungleichgewicht bei der einen Frau auftritt und bei einer anderen nicht, ist völlig ungeklärt. Eine solche Klärung ist aus verschiedenen Gründen wenig wahrscheinlich: Einerseits dürfte die Anzahl individueller Faktoren sehr hoch sein. Andererseits ist die aktuell vorherrschende medikamentöse Symptomkontrolle mit NSAIDs und oralen Hormonpräparaten für die „forschende“ Pharmaindustrie hoch lohnenswert. Doch immer mehr Frauen suchen nach Alternativen zu synthetischen Medikamenten, da diese neben Unverträglichkeiten und Kontraindikationen auch noch eine Versagensquote von 20-25% aufweisen.

Der Chinesischen Medizin gelingt dabei das Kunststück, eine Volkskrankheit individuell zu behandeln. In den im genannten Review untersuchten Studien wurden dabei im Wesentlichen qi- und xue-regulierende, wärmende sowie Leber- und Nieren-tonisierende Kräuter eingesetzt. Am häufigsten eingesetzt wurden Angelica sinensis-Wurzel (danggui, 当归), Ligusticum chuanxiong-Wurzelstock (chuanxiong, 川芎), Paeonia rubra-Wurzel (chishaoyao, 赤芍药), Paeonia lactiflora -Wurzel (baishao, 白芍), Herba leonuri (yimucao, 益母草), Fenchel-Früchte (huixiang, 茴香), Wurzelstock von Cyperus rotundus (xiangfu, 香附), Süßholzwurzel (gancao,甘草) und Zimtrinde (rougui, 肉桂).

DWGTCM-Jahresversammlung 2007

Oktober 16th, 2007

Die DWGTCM-Jahresversammlung findet am 3. November 2007 in Seligenstadt statt. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen. Die genaue Uhrzeit und der genaue Ort werden noch mitgeteilt. Im Gegensatz zu den bisherigen werden im Vorfeld Vorträge gehalten. Voraussichtlicher Beginn wird 14:30 Uhr sein.

Geschützt: Ersatzkassen-Punktwert für Akupunktur der KV Nordrhein

Februar 1st, 2007

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Neuer DWGTCM-Repräsentant im CTCA

Januar 29th, 2007

Nach einer kurzen Übergangsphase wird Dr. Gunter Neeb die DWGTCM e.V. ab sofort im CTCA e.V. vertreten. Er übernimmt das Amt von Dr. Ingolf Hosbach, der nach mehr als dreijähriger Zweiteilung zwischen den Ämtern sich wieder mehr um die öffentliche Repräsentierung der DWGTCM e.V. und um die Mitgliederbetreuung im Rahmen des Arbeitskreises “Internet und Datenbanken” kümmern wird.

Mit Dr. Gunter Neeb konnte ein kompetenter Experte für die Chinesische Arzneimittelkunde gewonnen werden: Nach zunächst dreijähriger Akupunkturausbildung in Deutschland absolvierte er anschließend ein vierjähriges Studium des modernen und klassischen Chinesisch in Langzeichen am Sinicum und an der Taiwan National Normal University. 1991 - 2000 Studium der Traditionellen Chinesischen Medizin bei Prof. Chang Chung-Gwo, Meister Li Feng-Shan in Taipei, Studium an der Hochschule für Chinesische Medizin der Provinz Yunnan und Promotion an der Universität Tianjin. Dissertation über geomedizinische Aspekte der TCM. Seit 1998 Arzt für Chinesische Medizin und Dozent am TCM-Forschungsinstitut der Universität Tianjin. Seit 2003 Gastprofessor an der Hochschule für TCM Yunnan. Zahlreiche Publikationen und Übersetzungen klassischer Texte. Autor “Das Blutstasesyndrom” [Verlag für Ganzheitliche Medizin, Dr. Wühr], Co-Autor des “Leitfaden TCM” [Elsevier]. Dr. Neeb ist in eigener Praxis in Idstein niedergelassen.

Dr. Ingolf Hosbach

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Geschützt: Protokoll der Mitgliederversammlung Dezember 2006

Januar 24th, 2007

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Geschützt: Neuer Wind bei dwgtcm.com - Wind als unpathologischer Faktor

Januar 19th, 2007

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